Show Notes zu Irgendwas mit Tumoren…

Als Vorwort zu den Show Notes würde ich gerne angeben, dass ich viele dieser Daten aus meinem Studium habe (was jetzt schon ein paar Jahre her ist). Insgesamt sind einige Begriffe in den Notes nicht erklärt, dafür aber in der Folge ;). Wenn ihr ausführliche Lektüre zur Tumorbiologie haben wollt kann ich: https://www.amazon.de/Biology-Cancer-Robert-Weinberg/dp/0815342209 empfehlen (daran verdienen wir nix ^^). Das ist DAS Standardwerk für jeden Tumorbiologen. Wenn ihr weitere Fragen habt, schreibt uns eine E-Mail 🙂

Wir freuen uns drauf !!

Tumore und ein paar spannende Fakten:

  • Hippokrates hat das Wort „karkinos“ geprägt:
    • seitlich laufender Krebs
    • beschrieben nach Gestalt des Brustkrebses wegen der Venen
  • erhöhte Vermehrung von Zellen
    • unabhängig von Wachstumssignalen des eigenen Körpers deswegen teilt es sich immer weiter
    • kann unendlich weiterwachsen
  • weniger Apoptose
  • migrieren und dringen in Nachbargewebe ein –> Metastasen
  • Angiogenese
    • versorgen sich selbst mit Wirkstoffen und Sauerstoff
  • es gibt nicht einen Grund für Krebs sondern viele Wege die zu einem Tumor führen können
  • Hallmarks of Cancer
    • Deregulieren den Metabolismus
    • Behalten Proliferationssignale weiter
    • Vermeiden Wachstumssuppressoren
    • Umgehen der Zerstörung durch das Immunsystem
    • Ermöglichen Immortalität
    • Entzündungsfördernd
    • Aktivieren Invasion und Metastasen
    • Induzieren Angiogenese
    • Geninstabilität & Erhöhte Mutationsrate
    • Widerstehen Zelltod
  • Aus unserer Tumorbio Vorlesung
    • Lungenkrebs
      • 70 Tote/ Jahr von 100.000 Personen
      • 56.000 Tote durch Lungenkrebs / Jahr
      • 6 Tote / Stunde
  • Inzidenz: Nummer der neu diagnostizierten Fälle in Zeitraum x / Nummer der Personen die das Risiko haben einen Tumor zu entwickeln in Zeitraum x
  • Prävalenz: Nummer der gesamten Fälle / Gesamte Population
  • Mortalitätsrate: Zahl der Toten / gesamte Population
  • Unterschiedliche Tumore haben verschiedene Inzidenzen und Mortalitätsraten
    • z.B. Pankreaskarzinom (Bauchspeicheldrüse)
      • Mortalität = höher als Inzidenz weil Therapie einfach schlecht ist
    • Prostatakarzinom
      • Mortaltiät ist ca. 1/3 zu Inzidenz –> besser zu behandeln und breitet sich schlechter aus
  • Verschiedene Stufen der Tumorentstehung
    • Hyperplasie – erhöhen Zellzahl
    • Dysplasie – abnormale Veränderung der Zellform, Zellgröße und/oder Organisation
      • geringe bis hochgradige Dysplasie
    • Carinoma in situ
      • hochgradige Dysplasie –> frühe Form eines Karzinoms –> Tumor wenn es invasiv wird und die Basalmembran durchbricht
  • Mögliche Grundlagen für Tumore (Etiologie) –> führ zu Genmutationen die zu Krebs führen
    • Chemische Gründe wie z.B. Nahrung, Tabak und Alkohol
    • Biologische Gründe wie z.B. Infektionen (Viren und anderes)
    • Physikalische Gründe wie z.B. Bestrahlung
    • Epigenetik
  • Tumortherapie
    • lokale Therapien
      • Chirurgie
      • Bestrahlung
    • Systemische Therapien
      • klassische zytotoxische Chemo
        • Hepatotoxicity, Neurotoxicity, teratogenicity
      • Hormontherapie
      • Eingriff in biologische Prozesse
      • Impfungen
      • Zielgerichtete Therapien
        • Antikörper, Kinase Inhibitoren

Und das letzte Mal hatten wir ja über T-Zellen gesprochen:

  • hoch spezialisiert die entweder das Medium sind, dass bösartige Zellen bzw. besessene Zellen loswerden kann oder zytotoxische Killerzelle.
  • das war vereinfacht
    • in Wirklichkeit viel komplizierter und z.T. auch gewebespezifische Antworten durch T-Zellen
    • sowie typische und atypische/unkonventionelle T-Zellen
  • letztes Mal hatten wir erzählt, dass T-Lymphozyten MHC-Komplexe erkennen (Uniform) können und somit Freund von Feind unterscheiden –> eigentlich noch komplexer
  • unkonventionelle T-Zellen erkennen keine MHC-Komplexe sondern andere Strukturen –> exprimieren auch andere T-Zell Rezeptoren

PAPER: https://www.nature.com/articles/s41590-019-0578-8

  • HLA independent, T-cell mediated targeting of cancer = allow distruction of malignancies in all individuals
  • Use genome wide CrispR-Cas9 screening to get TCR à recognizes + kills most human cancer types via monomorphic MHC class I-related protein MR1 also inert to normal cells
  • Recognition of targeet cells = independent of bacterial loading compared to muscosal asssociated invariant t cells
  • Concentration depnendent addition of vitamin B- related metablite ligands of MR1 reduced TCR recognition à recognition occures via sensing of cancer metabolome
  • MR1 restricted T cell clone mediated in vivo regression of leukemia in NSG mice + survival
  • TCR transfer to t-cells of patients enabled killing of autologous and nonautologous melanoma à findings offer opportunities for HLA independent, pan-cancer, pan- population immunotherapies
  • Discussion
  • MR1 = attractive target due to monomorphic, ubiquitously expressed nature
  • Cancer recognition by tcell clone that respondet to multuple cancer cell lines resutlint in killing of cancer cells in virtro in vivo
  • TCr recepter expression that is not indicative of mait cells à MR1 AB unable to detect low expression of MR1 on cancer eclls but detectable mRNA levels à enough for recognition by MC5G7 à plausible because tcells also react to low pMHC levels
  • Ligand has to be found yet Methode[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Nebenwirkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wikipedia hat es ganz gut definiert:

In der CAR-T-Zell-Therapie werden zunächst T-Zellen aus dem Blut des Patienten gewonnen, die dann im Labor gentechnisch so verändert werden, dass sie chimäre Antigenrezeptoren (CAR) auf ihrer Oberfläche bilden, die gegen krebsspezifische Oberflächenproteine gerichtet sind. Die Immunzellen werden somit künstlich auf den Krebs abgerichtet. Die so veränderten CAR-T-Zellen werden dem Patienten zurückinfundiert, wo sie sich idealerweise vermehren und zu einer heftigen und lang anhaltenden Immunreaktion gegen den Krebs führen.

Wie die meisten Krebstherapien kann auch die CAR-T-Zell-Therapie schwere Nebenwirkungen verursachen. Eine der häufigsten Nebenwirkungen ist das Zytokin-Freisetzungssyndrom (engl. cytokine release syndrome (CRS)). Dabei kommt es zu teils lebensbedrohlichen Nebenwirkungen wie FieberSchüttelfrostAtembeschwerden und Hautausschlägen. Die Beschwerden werden vermutlich durch den massiven Zerfall der Krebszellen verursacht, wodurch eine Vielzahl von Zytokinen freigesetzt wird.[1] Im August 2017 wurde seitens der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA Tocilizumab (Handelsname: Actemra/RoActemra; Hersteller: Roche) zur Behandlung des CRS zugelassen.[2]

Show Notes zu Wieso? Ich bin doch immun.

Hier findet ihr meine Notizen zu dieser Folge, vieles davon ist wunderbar nachzulesen in den gängigen Immunologie Büchern. Viel Spaß damit, bei Fragen gerne eine E-Mail schreiben.

  • Parasiten
  • Viren
  • Bakterien – Woran erstmal jeder denkt – scheiße macht krank aber

Aufgabe unseres Immunsystems

  • Zerstören von allen Krankheitserregern
  • eigenes Gewebe nicht angreifen
  • gutartige Bakterien nicht eliminieren

–> Das Immunsystem ist ein mehrstufiges komplexes System mit verschiedenen Zellen

Erster Schritt – Physikalische Barriere (Mauern und Maschendrahtzaun)

  • Haut und Schleimhäute vermeiden das Eindringen von Krankheitserregern
    • z.B. Erreger gerät in die Nase –> Mucus wird gebildet und führt damit zum Ausscheiden des Erregers
    • z.B. in den Magen gelangende Bakterien werden über Magensäure bekämpft zuallererst
    • Defensine in Haut und Membranen schützen zusätzlich vor eindringen von Pilzen und Bakterien

Angeborene Immunität (Wächter mit Pistolen –> schießen auf alles was keine Uniform trägt)

Es gibt verschiedene Zellen die in der Immunantwort wichtig sind – Unterscheidung ist möglich über Oberflächenmolekule –> sogenannte Markerproteine Cluster of Differentiation (CD – Antigene) –> Kann im Labor von spezifischen Antikörpern erkannt und sortiert werden

  • Sofortreaktion
    • Erkennung von Oberflächenstrukturen führt zur Aktivierung von verschiedenen Zellen vor einer etablierten Infektion
      • Granulozyten im Blut führen zur Phagozytose –> besonders Neutrophile
        • Sterben nach der Aufnahme was man als Eiter kennt
      • Erreger dringt ins Gewebe ein dann reagieren ortsansässige Makrophagen (Wächter die fest an Plätzen stehen oder rumlaufen)
        • Fresszellen die entweder ortsgebunden sind oder frei zirkulieren
          • ortsansässige Makrophagen verdauen Erreger indem sie die durch zytoplasmatische Auswüchse gefangen werden
        • entstehen aus Monozyten
      • Makrophagen werden über Chemokine, Zytokine und TRL aktiviert (kann is zu 4 Tage dauern)

Entzündungsreaktion aber auch Fieber und andere chemische Signale –> lokal

  • Symptome
    • Rötung
    • Schwellung
    • Wärme
    • Schmerz
  • Wie passiert eine Entzündung ? (Eine Entzündung = vergleichbar mit einer Sektion von Wächtern die plötzlich alle darauf zustürmen)
    • Mastzellen setzen Histamin frei (auch bei Allergien wichtig)
      • Histaminfreisetzung führt zu:
        • Wärme und schnellere Reaktionen –> schnellere Reparatur
        • setzt verschiedene entzündungsfördernde Chemikalien frei (z.B. Prostaglandine, Kiniogen etc.)
        • führt zum Ausstoß von proteinreichen Flüssigkeiten
          • z.B. bei einem Schnitt hilft es bei der Koagulation von Blut und die Flüssigkeit wird anschließend gesäubert und in den Körper zurück gebracht
        • Entzündung führt zu Anreicherung von Phagozyten und Lymphozyten

Später sind aber auch Natürliche Killerzellen wichtig

  • Induzieren Apoptose wenn NK-cells keinen MHC Komplex finden
  • besondere: können körpereigene Zellen töten wenn diese nicht mehr richtig funktionieren

Adaptives Immunsystem –> systemisch und nicht limitiert auf Ort des Eindringens

  • muss erstmal lernen
  • kann am Anfang noch nicht viel und wird durch den Kontakt mit Erregern besser und legt ein Gedächtnis an
  • sehr spezifisches System für jedes Antigen gibt es einen Rezeptor

Zwei Systeme

  1. Humorale Abwehr in Blut und Lymphe, extrazellulär
    1. Antikörper durch Lymphozyten (weiße Blutkörperchen)
    2. B-Zellen (können nur die bösen Festsetzen erschießen sie aber nicht, darin sind sie aber sehr gut –> super duper Handschellen und diese Handschellen können sie durch die ganzen Flure werfen und wenn sie genau ihren Bösewicht finden schnappen sie zu)
      1. gebildet im Knochenmark und reifen dort heran
      2. haben diverse Oberflächenmoleküle die ein bestimmtes Antigen erkennen und Oberflächenrezeptoren um körpereigene Zellen zu erkennen
      3. Wahrscheinlichkeitssystem
      4. können Roamen und sich in Lymphknoten absetzen
      5. zuerst naive und werden dann aktiviert wenn sie auf richtigen Host treffen
        1. führt zur klonalen Expansion (also es werden ganz viele mit genau diesem einen Rezeptor)
          1. werden zu Effektor- und Gedächtniszellen
          2. produzieren Antikörper (bis zu 2000 Antikörper pro Sekunde, 4 Tage lang)
            1. Antikörper finden und markieren Erreger zum Sterben (Oppsonierung)
            2. Antikörper können Erreger verklumpen oder leichter zugänglich machen für Phagozyten
            3. Außerdem rufen sie Phagozyten
  2. Zelluläre Abwehr – Innerhalb von Zellen
    1. T-Lymphozyten
      1. gemacht im Knochenmark, reifen im Thymus
      2. Erkennen nur Antigene die präsentiert werden
        1. führen zu Entzündung
        2. aktivieren Makrophagen
        3. aktivieren andere T-Zellen
        4. regulieren das Immunsystem
        5. können B-Zellen aktivieren
        6. Naive T-Zellen müssen aktiviert werden durch APCs
          1. APCs
            1. Self vs. Non-self – jede Zelle exprimiert MHC1 Moleküle mit körpereigenen Antigenen
            2. Makrophagen, Dendritische Zellen und B-Zellen zeigen MHCII Moleküle mit Fragmenten von Viren/ Bakterien
            3. Unterscheiden zwischen Körpereigenen Zellen und Bakterien/Pilzen/Viren/Toxinen und körpereigenen entarteten Zellen
      3. Aktivierte T-Cells
        1. release Zytokine –> aktivieren andere T-Helfer usw. –> verstärken die Immunantwort und manche davon aktivieren auch zytotoxische T-Zellen
          1. zytotoxische Zellen
            1. töten anders –> wenn kranke Zellen MHCI-Moleküle mit Antigenen von Erregern der sie befällt präsentieren werden sie gefressen / getötet –> Tod durch Granzyme und Perforine
        2. Zytotoxische T-Zellen
          1. töten Zellen
      4. Effektorzellen nach T-Zell Aktivierung
        1. teilen sich zu T-Helferzellen und Gedächtnis T-Zellen

T-Zell und B-Zell-Rezeptoren

  • Strukturell ähnliche Rezeptoren
    • Beides Immunglobuline
    • Bestehen aus konstanten und variablen Ketten
      • Variable Ketten = wichtig für Antigenerkennung
      • Konstante Ketten = wichtig für Signaltransduktion
      • B-Zell Rezeptoren
        • Immunglobuline erkennen Antigene direkt
        • Erkennen chemische Gruppen von Makromolekülen à Konformation entscheidend
        • Werden produziert um zirkulierendes Pathogen abzutöten und als lösliche Waffe zum Absuchen des extrazellulären Raumes z.B. Blutkreislauf
      • T-Zell Rezeptoren
        • Erkennen Peptidfragmente die an MHC Moleküle gebunden sind nach der Prozessierung in Wirtszelle
        • Erkennen somit Erreger in der Zelle
  • Lymphozytenentstehung passiert durch Reifung
  • BZellen reifen im Knockenmark und T-Zellen im Thymus
  1. Werden in primären lymphatischen Organen gebildet
  2. Durchlaufen Reifeprozess
  3. Wandern in sekundäre Immunorgane
  • 95 % der T-Lymphozyten tragen TCR2 auf Oberfäche sowie CD2, CD5 und CD28
    • CD2 – Adhäsionsmolekül = wichtig für Aktivierung
    • CD5?
    • CD28 = auch wichtig für Aktivierung
  • Antikörper gehören zu Immunglobulin Superfamilie
    • Entweder Membrangebunden oder sezerniert
    • Lösliche Effektormoleküle: neutralisieren und elimieren Krankheitserreger

Was sind APCs?

  • Drei Zelltypen
    • DC
      • Kommen in Geweben in unreifer Form vor
      • Können Erreger über unspezifische Rezeptoren PRR oder über Phago/Endo/Pinozytose aufnehmen
      • Agieren als Teil des angeborenen Immunsystems
      • Werden über TLR aktiviert und wandern ins lokale Lymphgewebe
      • Reifen dort zu hochspezialisierten APCs à Expremieren hohe Zahl an MHCII Molekülen und anderer Faktoren, die wichtig sind für Aktivierung + Kontakt von naiven T-Zellen
    • Follikuläre DCs
      • Spezialisiert auf Antigenpräsentation an B-Zellen
      • Je nach Antigen & Mikromilieu werden Zytokine ausgesondert die T-Zell Differenzierung reguliert
    • Aktivierte Makrophagen / B-Zellen als APCs
      • Sind nicht so effektiv wie DCs
      • Reife APCs stellen zwei Sachen sicher
        • MHCI Moleküle präsentieren
        • Costimulatorische Moleküle (B7) à essenziell für Aktivierung von naiven T-Zellen

Immunisierung

  • passive Immunisierung funktioniert nur Zeitweise

Transplantationen

Quellen:

Show Notes zu „Der Kirsche Kern“

 Seit wann ist Kaffee bekannt?

  • Der Siegeszug des Kaffees begann vor knapp 1000 Jahren Ursprünge sind im Südsudan und in Äthiopien für Arabica
  • Robusta kommt aus Westafrika
  • Schon früh wurden Kaffee Kirschen und Blätter verwendet belebende Wirkung früher hörten in Afrika Kaffeesamen mit Fett + Gewürzen zu einer Art Energieriegel verquirlt benutzt für lange Wanderungen
  • Café Blätter und Fruchtschalen zu belebenden Getränk aufgekocht
  • Vermutung Kaffee kam mit Sklaven in den Jemen und Arabien
  • In 15 Jahrhundert tranken die Sufis einen arabischen Wein genannten Tee um wach zu bleiben für die Nacht Gebete
  • Stimulierende Wirkung schnell rumgesprochen bald eröffneten Kaffeehäuser die Schulen der Weisen genannt wurden | quishr
  •  manche befürchteten dass der manche befürchteten dass der Kaffee nicht mit ihrer Religion vereinbar sei doch die frühen Kaffees machten den Kaffee noch bekannter
  • im 16 Jahrhundert schufen in Araber ein Getränk das dem heutigen Kaffee schon sehr ähnlich war es wurde auch ausgerüsteten gemahlenem Kaffeekirschen gebraut und dann verbreitete sich der Kaffee bis nach Ägypten in die Türkei und Nordafrika
  • Anfangs fürchteten die Araber dass ihr Geheimnis verloren gehen könnte sodass sie die Bohnen kochen damit kein anderer sie an Pflanzen konnte im 17 Jahrhundert schmuggelten einige Sufis die Bohnen nach Indien aus dem Jemen dort kaufte sie ein niederländischer Händler und brachte die Sämlinge nach Amsterdam
  • Ende des 17 Jahrhunderts wurde Kaffee bereits in niederländischen Kolonien angebaut vor allem in Indonesien
  • Im frühen 18 Jahrhundert erreichte Kaffee Kolonien in Karibik und Südamerika Niederländer schenkten Franzosen Sämlinge diese brachten sie nach Haiti Martinique und französisch Guayana
  • Niederländer pflanzen Kaffee in Suriname
  • Briten brachten Kaffee von Haiti nach Jamaika
  • 17/27 portugiesischer Gesandter brachte Kaffeesamen von Brasilien nach Französisch-Guayana
  • Aus Südamerika und Karibik gelangte Kaffee nach Mittelamerika und Mexiko
  • Ende 19 Jahrhundert Café Sämlinge wieder in Kolonien in Ostafrika gebracht
  • Kaffeeanbau breitet sich immer noch aus besonders Asien

 Arten und Sorten:  ICO 2008-2012 Statistiken

  • Gattung Coffea = blühender Baum
  • Wissenschaft entdeckt immer wieder neue Arten + Klassifizierung ändert sich
  • 124 Coffea Arten identifiziert | 20 Jahre zuvor nur 50% davon bekannt
  • Wild wachsende Sorten gibt es in Madagaskar, Komoren, Maskarenen, Asien & Australien
    • Nur C. arabica und C. canephora (allgemein Arabica und Robusta) werden kommerziell angebaut
    • Rund 99% der globalen Produktion
  • C. arabica aus Grenze von Äthiopien und Südsudan aus Kreuzung von Canephora und eugenioides hervorgegangen
    • Für heimischen Markt werden auch C. liberica und C. excelsa angebaut
  • Viele Kultursorten von Arabica –>Äthiopien und Südsudan Herkunft –> wenige verließen Länder für globalen Markt
  •  Chronik insgesamt aber eher unbekannt „Typica“ bezeichnet weil gewöhnlicher Kaffee
  • Meiste Sorten des Kaffees natürliche Mutationen oder Mutationszüchtungen der bekannten Sorten
  • C. canephora aus Westafrika
    • Sämlinge aus Belgisch-Kongo wurden auch auf Java angepflanzt
    • Verschiedene Sorten vorhanden werden aber alle als Robusta bezeichnet
    • Auch Robusta + Arabica gemeinsam angepflanzt für neue Sorten

 Gattung Kaffee Anbaubedingungen  

  • Meiste Kaffeesorten mögen Schatten oder Halbschatten (manche so gezüchtet, dass sie auch Sonne können)
  • Niederschläge:
    • Niederschläge bestimmen Blütenperioden
      • Anbau variabel von regelmäßigen Niederschlägen bis definierten Trocken+Regenzeiten beides möglich
  • Wind:
    • Strömung von kalter/warmer Luft beeinflussen Reifung + Geschmack der Kirschen
  • Kaffeekirschen:
    • Reifen in Trauben entlang der Äste
    • Unreif : Grün & hart
    • Reife Kaffeekische: meisten reifen rot aus und sind weicher
    • Überreif: dunkler + süßer + verderben schnell

  Anbau & Ernte  

  • Kaffee ist immergrün
  • Wächst in 70 Ländern mit Klimata +  Höhenlagen die passen
  • 3-5 Jahre bis blühen + erste Früchte
  • Kaffeekirschen enthalten zwei Samen die zu Kaffeebohnen verarbeitet werden
    • Robusta Kaffeebohnen sind ertragreich, schädlingsresistent und rustikal schmeckende Kaffeekirschen
      • Werden aus Stecklingen gezogen die vorher in Pflanzenschule herangezogen werden bevor man sie als auspflanzt
    • Arabica Bäume werden aus Samen hochgezogen und tragen Kirschen die geschmacklich hochwertiger eingestuft sind
  • Samenentwicklung Arabica
    • Samen wird eingepflanzt (vorher Kirschhaut und Fruchtfleisch entfernt, Pergamenthaut bleibt erhalten) –> Samen treibt Pfahlwurzel | Sämling genannt (3 Monate) –> wächst über die Dauer –> nach 9 Monaten wächst Sämling zu Jungbaum heran (12- 16 Blätter ) –> Setzling wird ausgepflanzt –> Baum wächst mindestens 3 Jahre (bis 5) heran und wird täglich gewässert bis er zum ersten Mal blüht
    • 3-5 Jahre Kaffeekirschen reifen am Zweig + ändern Farbe bis erntereife —> besten Kirschen = im Schatten oder unter Wolkendecke –> beim Äquator eigentlich nur in größeren Höhen erreichbar
    • Jede Kirsche enthält zwei Samen die nach Aufbereitung als Kaffeebohnen bezeichnet werden –> liegen mit flacher Seite zueinander (wenn nur eine heranwächst dann oval –> genannt Perlbohnen) 
  • Erntezeit: immer wird irgendwo auf der Welt Arabica oder Robusta geerntet
    • Manche Länder 1 x intensiv
    • Andere Länder über ganzes Jahr verteilt
    • Je nach Sorte und Art können Bäume mehrere Meter hoch werden –> meist auf 1.5 Meter gekappt um Ernte per Hand zu erleichtern
    • Guter Baum Arabica zwischen 1-5 kg Kaffeekirsche pro Saison –> 1kg Kaffee = 5-6 kg Kaffeekirschen
    • Muss aufbereitet werden über mehrere Schritte vor Sortierung nach Qualität
    • Erntemethoden:
      • Stripping –> alle Kirschen egal ob reif oder unreif in einer Bewegung abgestreift
      • Picking –> nur reife Kirschen –> Bäume werden mehrfach pro Saison abgelaufen
      • Maschinell: Bäume schütteln und vom Boden aufheben

 Aufbereitung:

  • Reife Kirschen haben größte Süße und müssen zum Erhalt der Qualität schnell aufbereitet werden
  • Je nach Erzeuger outgescourced bzw. selbst zur Überwachung der Qualitätskontrolle
  • 3 verschiedene Aufbereitungsmethoden
    • Trocken |“natural“
      1. Kurz gewaschen oder schwimmen in Wasser um Verunreinigungen zu entfernen
      2. Auf Trockenböden ausgelegt / Gestellen und etwa 2 Wochen in Sonne getrocknet | Kirschen ändern Farbe und schrumpfen –> nach Trocknen in Sonne schrumpfen sie weiter und werden braun
    • Nass | washed
      1. Kaffeekirschen in Wassertanks gefüllt | je nach Qualität des Kaffees reife + unreife Kirschen oder nur Reife
      2. Über Maschinen wird äußere Schicht entfernt –> Fruchtfleisch bleibt intakt und Schalen werden fermentiert dann als Dünger für Bäume
      3. Fruchtfleisch enthaltende Bohnen nach Gewicht sortiert und in Tanks gefüllt
      4. Bohnen weichen auf + fermentiert zwischen 12 und 72 Stunden bis zersetztes Fruchtfleisch sich löst | für höhere Qualität + besseres Aussehen manchmal zwei Einweichphasen
      5. Fruchtfleisch völlig entfernt dann in Pergamenthaut auf Betonflächen/ Trockengestellen 4 – 10 Tage lang getrocknet
      6. Bohnen in Pergamenthaut von Hand verlesen und gewendet –> Beschädigte Bohnen werden aussortiert
      7. Hellbeige, sauber und einheitlich in Pergamentschicht
        1. Generell bleiben natürliche Aromen bei Kaffekirschen in  nasser Aufbereitung besser erhalten
    • Halbtrocken | pulped natural
    1. Bis Schritt drei genauso wie nass
      1. Fruchtfleisch umhüllte Bohnen im Freien auf Trockenböden und Gestellen in 2.5 bis 5 cm hoher Schicht ausgebracht –> regelmäßiges Wenden und trocknen gleichmäßig –> auch noch nach einigen Tagen umhüllt die Bohnen das Fruchtfleisch
      2. Kaffeebohnen trocknen je nach Klima 7-12 Tage –> zu schnelle Trocknung = Schäden + verringert Haltbarkeit + Aroma beeinträchtigt | alternativ auch in „Guardiolas“ getrocknet  –> vollständig getrockneter Kaffee ist leicht rötlich / braun gefleckt

 Weiterverarbeitung

  1. Nach 2 Monaten kommt Kaffee zum Trocken beneficio
  2. Anlage entfernt getrocknetes Fruchtfleisch, Pergamenthaut und Silberhäutchen –> übrig bleiben grüne Rohbohnen
  3. Auf Tischen / Förderbändern von Hand in verschiedene Qualitätsstufen sortiert
  4. Teilweise Sortierung durch Maschinen durchgeführt –> nach Dichte / Farbe
    1. Massenmarkt –> niedrige und mittlere Kaffeequalitäten werden als Schüttgut mit Container transportiert
    2. Spezialitäten Markt :
      • Aufbereitet Bohnen werden über optischen Sensor farbselektiert und in mit Folien ausgekleideten Schutzsäcken oder in Vakuumfolienverpackungen transportiert
      • Anschließend wir Kaffee geröstet und bekommt seine typische Farbe
  • Guter Kaffee wird meist alle Informationen aufweisen, die man kriegen kann  

Kaffee FAQ:  Macht Kaffee abhängig ?

  • Kaffee ist keine Droge und alle „Entzugserscheinungen“ können durch graduelle Senkung des Konsums behoben werden

 Dehydriert Kaffee?

  • 98% Wasser aber auch harntreibend –> Netto null aber man muss pinkeln

 Kaffee trinken gut für die Gesundheit?

  • Kaffee + Antioxidantien (verschiedene organische Verbindungen) –> haben in Studie eine Vielzahl positiver Wirkungen

 Kaffee und Konzentrationsfähigkeit?

  • Kaffee kann Hinfunktionen wie Gedächtnis und Aufmerksamkeit vorübergehend verbessern

 Kaffee hält wach ?

  • Kaffee blockiert schlafinduzierenden Botenstoff im Gehirn (Adenosin)  –> Adrenalinausschüttung gesteigert –> wir fühlen uns wacher

Wirkung von Kaffee auf Sportler:

  • Kann in Maßen bei anaeroben Training Ausdauer und anaerob die Leistungsfähigkeit steigern
  • –> weitet Bronchien –> erleichtertes Atmen und transportiert vermehrt Zucker ins Blut

 Dunkle Röstung – mehr Koffein ?

  • Nein, sehr dunkle Röstungen sogar weniger Koffein

 Keine Wirkung mehr ?

  • Gewohnheit

 Entkoffeiniert durch :

  • Lösungsmittelextraktion
    • Mit Wasserdampf oder heißem Wasser eingeweicht und dann mit Ethylacetat oder Dichlormethan gespült –> Qualitativ schwierig, da nicht nur Coffein extrahiert wird
  • Extraktion mit Wasser –> Rohkaffeextrakt ausgewaschen und über Kohle gefiltert und erneut verwendet um mehr Koffein auszuwaschen
  • Extraktion mit CO2 –> niedrige Temp. –> flüssiger Kohlenstoffdioxid spült Koffein aus Bohnen  –> nahezu unbeeinträchtigter Geschmack –> co2 gibt Koffein als Flüssigkeit wieder ab und kann genutzt werden um noch mehr rauszuspülen

Effects of Caffeine on the Organism—LiteratureReview

  • Man weiß von Kaffee, dass er den Energiemetabolismus/Stoffwechsel des Hirns stimuliert
  • Verringert Blutfluss im Großhirn (Cerebral), inklusive relativem Großhirn Hypoperfusion (geringere Durchblutung)
  • Koffein aktiviert norepinephrine Neuronen und hat einen Einfluss auf die lokale Freisetzung  von Dopamine
  • Viele negativen Berichterstattungen für Kaffee sind auf den Effekt von Methylxanthine auf Serotonin Neuronen zurückzuführen
  • Koffein hat Effekt auf Angst und Schlaf abhängig davon wie sensitiv man auf Methylxanthine reagiert
  • Zentrales Nervensystem hat keinen Gewöhnungseffekt / Abhängigkeits-Effekt obwohl Entzugserscheinungen berichtet werden
  • Koffein ist ein Xanthin Alkaloid –> wurde zuerst entdeckt im Kaffee
    • Aktiver Inhaltsstoff in Kaffee
    • Gehört zur Gruppe der Methylxanthine (dazu gehört auch Tee)
    • Xanthine können das zentrale Nervensystem anregen –> kurzzeitige Alarmbereitschaft 
  • Koffein = chemisch 1,3,7 Trimethylxanthin
  • Kaffee stimuliert nicht nur das zentrale Nervensystem sondern kann als mildes Antidepressivum wirken
  • Aktiviert die Produktion von Serotonin, Noradrenaline im Gehirn
  • Selbstmordrisiko für Kaffeetrinker ist 50% geringer als kein Kaffee / Decaf
  • Kaffee hat verschiedene Effekt auf den Körper, unter anderem auch auf dessen Organe
    • Je nach Menge des Kaffees verschiedene Wirkung auf den Körper
    • Im ZNS (im autonomen Nervensystem) reduziert Adenosine die Herzfrequenz, Blutdruck und Körpertemperatur –> Koffein inhibiert Adenosine Rezeptoren in den Nervenzellen
    • Coffein hat auch einen Effekt auf Adrenaline
  • Kaffee erhöht das Kurzzeitgedächtnis, hilft beim Merken weil es beim Konzentrieren hilft, hilft dabei mentale Schärfe zu erhalten und verringert kognitive Einbußen bei älteren Menschen
  • Kann beim Sport helfen und ist je nachdem welche Studie man ließt gut oder schlecht für den Körper
  •   Side Effects: several studies have shown that it is a fact that caffeine alters some of the factors that influence car-diovascular health, such as plasma homocysteine levels, serum cholesterol levels, heart rate in addition to blood pressure. However, the magnitude of these changes, against a risk of cardiovascular death, still proves to be minimal, pre-venting us from gauging any judgment that caffeine may be a beneficial sub-stance or not. Aus <https://www.scirp.org/pdf/OALibJ_2019030810032095.pdf>      

Infos zu Mord ist deren Hobby

Wir hoffen, dass Euch unser Beitrag zu Forensik gefallen hat! Für die Leute, die etwas weiter lesen möchten:
John Oliver Folge zu Mordermittlungen: https://www.youtube.com/watch?v=hnoMsftQPY8

Southern Blot: https://de.wikipedia.org/wiki/Southern_Blot

Bücher:

Mark Benecke – Dem Täter auf der Spur: So arbeitet die moderne Kriminalbiologie
Michael Tsokos – Die Klaviatur des Todes

Infos zu Apocalypse Now

Hallo & herzlich Willkommen,

in unserer letzten Folge wurdet ihr zu anderen Sternen & Planeten entführt und ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich finde das Thema faszinierend. Der Kris kennt sich da eindeutig besser aus als ich, weshalb ich euch Unmengen von Links zu bieten habe, die mir das Thema nähergebracht haben.

Hier sind Links zum Terraforming – Was ist das? Wofür ist das gut?

Dokus:

https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/videos/lesch-und-co-auswandern-zum-mars-100.html

https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/leben-auf-dem-mars-114.html

Kolonisation im Weltraum | Leben auf dem Mars | Terraforming | Bevölkerung von Planeten | Doku 2017

https://www.br.de/mediathek/video/alpha-centauri-03052019-was-ist-terraforming-av:5aa6b876ed86120018f8d400

https://www.youtube.com/embed/7zpojhD4hpI

The Curious Life of a Mars Rover

Artikel:

https://www.welt.de/wissenschaft/weltraum/article108648074/Odyssee-2023-One-Way-Ticket-zum-Mars.html>

https://www.focus.de/wissen/experten/terraforming-mars-so-kann-der-rote-planet-fuer-menschen-bewohnbar-werden_id_9936616.html

https://www.spektrum.de/news/der-traum-vom-terraforming/1581948

https://www.zdf.de/kinder/logo/was-ein-planet-braucht-damit-leben-moeglich-ist-100.html

https://news.nationalgeographic.com/2018/02/there-s-only-one-way-for-humanity-to-survive–go-to-mars-/

https://www.nationalgeographic.de/wissenschaft/2018/10/leben-auf-fremden-welten-pflanzen-senden-verraeterische-signale

https://www.focus.de/wissen/experten/terraforming-mars-so-kann-der-rote-planet-fuer-menschen-bewohnbar-werden_id_9936616.html

 

https://www.nationalgeographic.de/wissenschaft/der-mars-bald-eine-reise-wert

 

https://www.nationalgeographic.de/wissenschaft/mars-der-wettlauf-zum-roten-planeten

 

So und nachdem wir realisiert haben, dass es wahrscheinlich einfacher ist unseren Planeten nicht in die Luft zu jagen kommen hier die Links und Artikel zu erdähnlichen Planeten 😉

Dokus:

https://www.3sat.de/wissen/nano/fast-ueberall-findet-sich-eine-zweite-erde-100.html?mode=play&obj=64679

https://www.youtube.com/watch?v=n2J91f0UmSo

Artikel:

https://www.welt.de/kmpkt/article163523500/Auf-diesem-erdaehnlichen-Planeten-gibt-es-eine-Atmosphaere.html

 

https://www.nationalgeographic.de/wissenschaft/2018/03/die-menschheit-ueberlebt-nur-wenn-sie-den-mars-kolonisiert

 

https://www.nationalgeographic.de/wissenschaft/2019/04/eine-supererde-koennte-unseren-nachbarstern-umkreisen

 

https://www.nationalgeographic.de/wissenschaft/astrobiologie-gibt-es-leben-im-all

 

https://www.nationalgeographic.de/wissenschaft/2017/06/die-nasa-findet-219-moegliche-planeten-darunter-auch-10-erden

 

https://www.nationalgeographic.de/wissenschaft/2017/04/die-neue-supererde-ist-bisher-der-beste-kandidat-fuer-spuren-von-leben

 

https://www.nationalgeographic.de/wissenschaft/die-suche-nach-erde-2

 

 

Infos zu Genmanipulation, Monsanto und Eichhörnchen

So und jetzt gibt es die Links zu unserer dritten Folge, mir ist aufgefallen, dass ich wahrscheinlich nicht alle Links gespeichert habe und ich gelobe Besserung. Nichtsdestotrotz hier sind die Links, die ich habe 😉:

Doku & Videos

https://www.br.de/mediathek/video/campus-doku-kampf-ums-saatgut-wer-bestimmt-was-wir-essen-av:5c198d9c4417670018aadbc1
Gentechnik in unserem Essen – Grund zur Panik?

Artikel

http://www.umweltinstitut.org/themen/gentechnik/risiken-und-nebenwirkungen.html

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/lebensmittelproduktion/gentechnik-risiken-fuer-die-umwelt-5168>

https://www.keine-gentechnik.de/wissen/argumente/

https://www.pflanzen-forschung-ethik.de/kontexte/1580.umweltfolgen-gruene-gentechnik.html>

http://sitn.hms.harvard.edu/flash/2015/from-corgis-to-corn-a-brief-look-at-the-long-history-of-gmo-technology/

https://www.tagesspiegel.de/wissen/ertragreich-resistent-weltweit-vielfaeltig-pflanzen-der-zukunft-/6252146.html>

https://www.nationalgeographic.com/environment/future-of-food/food-technology-gene-editing/>

 

 

 

Infos zu Raubjournale, oder: Wie auch DU Blödsinn als Wissenschaft verkaufen könntest!

Hallo & herzlich Willkommen,

ich hoffe ihr hattet Spaß an unserer zweiten Folge TOSAM!
Wie versprochen bekommt ihr jetzt die Links zu den Dokumentationen und Artikeln, die wir gelesen haben:

Wieso ist Grundlagenforschung wichtig?

https://www.bmbf.de/de/grundlagenforschung-basis-fuer-die-wissensgesellschaft-874.html

 

Was sind Raubjournale?

https://www.tagesspiegel.de/wissen/sogenannte-fakeUU-science-wie-die-wissenschaft-um-raubjournale-ringt/22875218.html
https://www.faz.net/aktuell/wissen/tausende-forscher-auf-fake-journale-hereingefallen-15698688.html
https://www.sueddeutsche.de/wissen/wissenschaft-tausende-forscher-publizieren-in-pseudo-journalen-1.4061005

Videos und Dokus zu Raubjournalen!

Fake News in der Wissenschaft – wie Raubjournale täuschen | Harald Lesch

https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videos/exclusiv-im-ersten-fake-science-die-luegenmacher-video-102.html

Empfehlenswerte Doku von „Das Erste“. Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man echt laut lachen!

Für mehr Infos oder bei Fragen scheibt uns gerne einen Kommentar oder eine Nachricht auf unseren Social Media Kanälen 😉 !

Infos zu Stets bemüht

Hallo und herzlich Willkommen,

endlich haben wir es geschafft einen Blog zu erstellen, in dem ihr die wichtigsten Quellen & Links, die wir zur Vorbereitung genutzt haben, finden könnt. Wenn wir Zeit haben werden wir hier kleine Artikel zu den Folgen verfassen, die euch weiteres Wissen zu der Thematik vermitteln sollen oder einfach als kurze Zusammenfassung dienen.

Viel Spaß also mit den Infos zur ersten Folge „Tales of Science and Mystery“ oder wie wir es liebevoll nennen „TOSAM“ 😉


Autophagie, salopp übersetzt heißt das nichts anderes als sich „selbst fressen“
und steht für einen der wichtigsten Recyclingprozesse in unserem Körper. Es gibt diverse Gründe für die Aktivierung von Autophagie, unter Anderem Hypoxie [Sauerstoffmangel], defekte Organellen, wie z.B. Mitochondrien [Hier wird vor allem ATP (Adenosintriphosphat) hergestellt, der unmittelbare Energieträger unseres Körpers] oder aber Eiweißaggregate bzw. Klumpen, die unserer Zelle ansonsten schaden würden. Dies ist zum Beispiel der Fall bei einigen neurodegenerativen Erkrankungen, wie z.B. Alzheimer.
Im Jahr 2016 gab es für Yoshinori Ohsumi für dieses Forschungsgebiet den Nobelpreis. In der Bäckerhefe, einem beliebten Modelorganismus in der Molekularbiologie, hatte er essenzielle Gene für die Autophagie entdeckt und entscheidende Fortschritte auf diesem Gebiet ermöglicht.

Wie läuft Autophagie aber nun ab?

Autophagie ist ein komplexer Mechanismus, der sich in drei Vorgänge aufteilen lässt: Der Initiation, der Elongation und der Fusion.
Sobald unsere Zelle einen der vielfältigen Stimuli erhält, die zu Autophagie führen, beginnt eine Signalkaskade [ein molekularer Komplex aktiviert den Nächsten usw.], die es ermöglicht die Membran des endoplasmatischen Retikulums, kurz ER, zu krümmen. Diese gekrümmte Doppelmembran wird durch diverse Autophagie-Proteine verlängert und führt zur Entstehung des sogenannten Phagophors. Während der Verlängerung lagern sich verschiedene Rezeptoren [Erkennen andere Proteine oder Signalmoleküle und können diese binden] wie z.B. LC3b an.
Diese sind dafür verantwortlich, dass die abzubauenden Strukturen gebunden werden. Die „Fracht“ wird sozusagen aufgeladen und die Membran anschließend verschlossen. Dann wird der fertige „Sack“, das Autophagosom, zu einem sauren Zellorganell, dem Lysosom, gebracht und die Beiden fusionieren miteinander. Diese Struktur nennt sich Autophagolysosom. Das Lysosom enthält diverse hydrolytische Enzyme, die in saurem Milieu aktiv sind. Diese werden nach der Fusion dazu verwendet die Fracht im Inneren des Autophagosoms zu verdauen und in kleinste Bausteine zu zerlegen.

Diese Darstellung ist stark vereinfacht, aber um einen Überblick zu erhalten sollte es erst einmal reichen 😉

Falls ihr Quellen sucht, die das ganze Thema genauer beschreiben und die einzelnen Proteine nennen findet ihr sie hier:

 

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5604869/
https://www.cell.com/molecular-cell/fulltext/S1097-2765(10)00751-3
https://www.faz.net/aktuell/wissen/nobelpreise/medizin-nobelpreis-2016-geht-an-biologe-yoshinori-oshumi-14464315.html

 

Sollte euch etwas Falsches aufgefallen sein oder ihr wollt genauere Infos, könnt ihr uns gerne Schreiben 😉